Freizeitleitung – Betreuungsteam

Neben den Orten / Räumen haben die Personen einen entscheidenden Einfluss auf das Gelingen einer Freizeit. In diesem Abschnitt sind einige pädagogische Anregungen für BetreuerInnen zusammengefasst.

Teamarbeit

Besonders die Neulinge unter den Freizeitleitungen erleben die Zusammenarbeit im Team oft als anstrengend, manche sind darin noch nicht so erfahren. Nicht immer klappt die Zusammenarbeit untereinander zufriedenstellend. Gemeinsam verantwortlich komplizierte Aufgaben zu lösen ist nicht immer leicht. Einige Verhaltensweisen der Freizeitleitungen sind für eine Zusammenarbeit recht nützlich:

  • Gemeinsame Vorbereitungen:  Zeitabsprachen, Programmvorbereitungen, Zuständigkeiten Materialbeschaffung, Aufgabenverteilung. Man sollte sich Zeit dazu nehmen.

  • Bei Entscheidungen sollte weitestgehend nach Kompromissen gesucht werden.

  • Als Freizeitleitung sollte man nicht zu sehr spezialisiert sein, damit man notfalls auch einmal Springer sein kann.

  • Es sollte regelmäßig über Erlebnisse und Meinungen gesprochen werden.

Die MitarbeiterInnen sind nie allein

Bei gemeinsamen Reflexionen sind folgende Fragen wichtig, die man beim Gespräch immer mal wieder überfliegen sollte.

  • Beschreiben

Was ist geschehen? War ich unsicher, fröhlich, ängstlich? War ich aktiv oder passiv? Wie habe ich mich verhalten? Wie reagierten die Kinder auf mich? Sind meine Wünsche und Interessen zum Zug gekommen? Bin ich Verpflichtungen eingegangen?

  • Einordnen

Wie hat sich das Verhältnis zwischen Kindern und Freizeitleitungen entwickelt? Welche Gründe hatten problematische Situationen? Was ist uns gelungen? Was hat mich gestört? Was war mir besonders wichtig?

  • Planen

Worauf sollten wir demnächst achten? Was habe ich mir vorgenommen? Was soll wer tun (Freizeitleitungen)? Welche Aktivitäten der Kinder sollten wir besonders fördern und unterstützen? Welche nicht? Welche Verpflichtungen gehe ich ein?

Umgang mit Konflikten während der Freizeiten

Bedürfnisse der TeilnehmerInnen und der Freizeitleitungen sind manchmal unvereinbar.

Wichtig! Wer hat das Problem?

Die TeilnehmerInnen wollen oder können das für die Freizeitleitung nicht akzeptable Verhalten ändern oder die Beziehungen zwischen den TeilnehmerInnen und den BetreuerInnen sind so schlecht, dass man sich nicht entgegen kommt. Dieses Problem besitzen beide. Leider gehen viele Freizeitleitungen  bei der Lösung von Konflikten nur nach dem Prinzip „Sieg oder Niederlage“ vor.

Siege der Freizeitleitungen“ erzeugen bei den TeilnehmerInnen Unmut, ein Miteinander wird verhindert und Kreativität abgeblockt. Die Gewinner müssen ihren „Sieg“ kontrollieren. Gehorsam kann nur durch Macht und Kontrolle aufrecht erhalten werden. Die Gewinner bekommen Schuldgefühle. Nur in Notsituationen kommt es zu schnellen wirksamen Ergebnissen.

Siegen heißt, nur scheinbar einen Erfolg haben

Niederlagen der Freizeitleitung“ haben oft die Folge, dass Konflikte durch Nachgeben erledigt werden aber störendes Verhalten nicht. Die Freizeitleitung entwickelt eine Abneigung gegenüber den Teilnehmern. Alle werden weniger zur Zusammenarbeit bereit sein.

Konfliktlösungen nach dem Prinzip Sieg und Niederlage hat oft etwas mit Macht zu tun und erzeugt ungünstige Situationen und negative Gefühle, sie sollten vermieden werden.

Empfehlenswert ist eine Konfliktlösung ohne Niederlagen. Gemeinsam wird eine Lösung gesucht, bei der niemand unterliegt, es besteht kein Machtunterschied zwischen den Personen. Konflikte ohne Niederlagen zu regeln und zu bearbeiten braucht immer etwas zusätzliche Zeit und die Fähigkeit über die Sprache sich zu verständigen. Der Konflikt wird in sechs Schritten angegangen:

1.                  Genau beschreiben was stört.

2.                  Mögliche Lösungen werden gesucht.

3.                  Diese Lösungen werden bewertet.

4.                  Es wird sich für die beste Lösung entschieden.

5.                  Es werden Regeln festgelegt, wie die Entscheidung verwirklicht wird.

6.                  Die Nützlichkeit der Lösung wird bewertet.

Umgang mit Konflikten während der Freizeiten

Menschen ärgern und prügeln und streiten sich. Menschen verspotten andere, sie denken sich Gemeinheiten aus und freuen sich, wenn es ihnen gelingt, andere zu blamieren. Menschen verderben den anderen den Spaß. Sie randalieren und zerstören. 

Für derartigen Handlungen haben  wir Worte wie rücksichtslos, angriffslustig, gewalttätig, gemein. Noch vielschichtiger, schillernder und geheimnisvoller beschreiben einige Menschen diese Aktivitäten mit einem dem „klugen“ Begriff: „Aggression“.

Es gibt mehrere Versuche das aggressive Verhalten der Menschen zu erklären:

1.      Es ist ein angeborener Trieb um die Gattung Mensch zu erhalten, ein gesunder Schutz zu überleben. Die Probleme ergeben sich heute durch die Enge der Zivilisation. Dem Menschen fehlen immer mehr „natürliche“ Feinde.

2.      Menschen werden aus Enttäuschung aggressiv, ihnen wird versagt etwas bestimmtes zu tun oder etwas bestimmtes zu bekommen, z.b. Anerkennung, Bewegung, tolle Kleidung, Videospiele u.s.w..

3.      Das aggressive Verhalten der Menschen wird gelernt. Sie amen das erfolgreiche Verhalten der Menschen in ihrer Umgebung oder durch die Medien vermittelt nach.

Besonders die letzte Erklärung ist sehr hilfreich für das Betreuerteam  um Aggressivität zu verringern:

·         Gewalt und Macht sind keine brauchbaren Vorbilder für Teilnehmer. Durch Bestrafungen werden sie in ihrem aggressiven Verhalten bestärkt

·         Wettbewerb, gut- weniger gut- schlecht, solche Vergleiche sollten in den Programmen der BetreuerInnen nicht so häufig vorkommen.

·         Ärgerliche Gefühle entstehen oft aus Missverständnissen. Das Betreuerteam sollten mithelfen, diese Missverständnisse aufzulösen. Programme die ärgerliche Gefühle auslösen oder „hoch schaukeln“ sind nicht sinnvoll.

·         Alle sollten auch streiten lernen ohne andere zu demütigen.

·         Mangelndes Selbstbewusstsein und die Hilflosigkeit sich anders auszudrücken verleitet Teilnehmer zu aggressiven Handlungen. Wer den Teilnehmern hilft, selbstbewusster und kommunikativer zu werden, verringert Aggressionen.

        Es gibt berechtigte Benachteiligungen z.b. zu wenig angemessene Bewegungsmöglichkeiten, zu viele Regeln, unangemessene Freizeitprogramme, Langeweile. Freizeitleitungen können dort viel verändern.

 Erfolgreiche Gewalt findet Nachahmer

Umgang mit Außenseiter während der Freizeiten

In einigen Situationen verhalten sich manche TeilnehmerInnen so, wie die anderen es nicht für richtig halten. Sie „tanzen aus der Reihe“. Solche Verhaltensweisen sind z.b.:

Viel Streiten und Gewalt anwenden, unangemessen häufig den Clown machen, Hilflosigkeit vorspielen, alles erklären und kommentieren, sich um alles kümmern – alles regeln wollen, sich sehr häufig zurückziehen, viel allein sein, Probleme besonders ungeschickt lösen, viel weinen – traurig sein, Einnässen, Krankheiten, Eigenarten besonders hervorheben, wenig Verantwortung oder Aktivitäten mit tragen wollen, bei jeder Gelegenheit im Mittelpunkt stehen wollen, zerstören, stehlen, petzen u.s.w..

Worauf sollte das Betreuungsteam achten:

Die Verhaltensweisen sind von den jeweiligen Situationen abhängig. Ein Teilnehmer, welcher sich in der Freizeitgruppe häufig zurückzieht, ist nicht überall ein „Mauerblümchen“. Das Leben in der Freizeitgruppe trägt dazu bei, dass sich TeilnehmerInnen als Außenseiter verhalten.

Nicht Eigenschaften – sondern gelernte „Antworten“ auf die Umgebung.

Nicht normale“ Verhaltensweisen sind erst einmal in den Köpfen der anderen außergewöhnlich. Freizeitleitungen und die Reisegruppe haben Erwartungen, wie man sich gefälligst zu verhalten hat, welche Rolle man spielt. Weicht ein Teilnehmer besonders stark von den Erwartungen ab, wird es zum Außenseiter.

Außenseiter entstehen in den Köpfen der anderen

Ein Teilnehmer ändert seine Außenseiterrolle nicht dadurch, dass es darum weiß. Manchmal verspricht es sich besondere Vorzüge (Belohnungen) dadurch oder eine Änderung des Verhaltens ist für das Kind zu schwer.

Außenseiter wollen oder können oft ihr Verhalten nicht ändern

Häufig ist das Verhalten der Freizeitleitung Vorbild für die anderen Teilnehmer. Die Kluft zwischen Außenseiter und den anderen sollte durch eine „Sonderbehandlung“ nicht noch vertieft werden. Hilfreich für Außenseiter ist es, vorsichtig zu neuen Verhaltensweisen ermutigen, die aus der Isolation heraus helfen.

Reflektieren mit Gruppen während der Freizeiten

Die TeilmehmerInnen  möchten gerne  ihre Wünsche und ihre Interessen äußeren, ihre Meinung sagen. Freizeitleitungen  sollten versuchen eine „gemeinsame Sprache“ mit den Gruppenmitgliedern  zu finden.

Sie fühlen sich in einer anschaulichen Sprache besser Zuhause

Sie drücken sich gerne spielerisch, künstlerisch oder durch Bewegung aus.

Sie denken gerne konkret.

Sie lieben kurzfristige Konzentration ( bis 10 Min.).

Sie leben und fühlen gerne in der Gegenwart.

Sie haben klare und eindeutige Wertmuster.

Sie lernen erst langsam, dass ihr Handeln auch Folgen für andere hat.

Ihnen gefällt ein häufiger Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung.

Auf einer Freizeit gibt es drei Gruppen:

1.TeilnehmerInnen

2.Betreuungsteam

3.Alle, das Plenum

Wenn Gruppen oder das Betreuerteam gemeinsam reflektieren sollte dies möglichst in kleinen überschaubaren Gruppen (3 bis 7 Personen) geschehen. Hier einige Beispiele:

Comic

Immer drei oder vier Teilnehmer zeichnen ein Comic über das lustigste Tageserlebnis. Ein Comic besteht aus vier Bildern, die hintereinander eine Geschichte ergeben. Durch vorhandene Zeichnungen oder Bilder kann auch eine Collage entstehen.

Fotoreportage

Mit einer Sofortbildkamera fotografieren Kinder das Tagesgeschehen und kleben und gestalten auf einem Plakatkarton eine Fotocollage.

Tagesschaubericht

Wie in der Tagesschau  berichten kleine Gruppen über die Ereignisse des Tages. Am Ende wird die „Sendung“ vorgestellt.

Bäckerei

Dies ist eine kreative, darstellende Aktivität,  Sammelpunkt ist ein „Schaufenster einer Bäckerei“. In der Auslage gibt es z.b.:

Meinungstorten

Größere weiße runde Pappteller werden mit einigen Malstiften zu Torten bemalt.

Es gibt Glückstorten (was hat mir heute gut gefallen?) Und Ärgertorten (was ärgert mich?). Die unterschiedliche  Größe der Tortenstücke zeigt das Ausmaß an.

Hefezopf gibt es in der Freizeitveranstaltung  alte Zöpfe, auf die man verzichten könnte?

Rosinenstuten was gibt es heute besonders hervorzuheben, worauf bist du stolz?

Schnecke was sollte man in der Ferienaktion besonders langsam tun?

Nach kurzem Nachdenken fallen euch bestimmt noch eine weitere Reihe von Backwaren mit symbolischen Namen oder Formen ein. Alle Backformen und ihre Bedeutungen sollten schon etwas vorgefertigt sein (Pappe).

Monster

Bestimmte Personen oder Situationen als Besenstielmonster gestalten ( das Freizeitleitergespenst, ein Freizeitteufel usw.)

Märchen

Bekannte Märchenpersonen und Texte auf die Freizeitsituation umdichten und dann vorspielen oder erzählen.

Punkten

Jede Person bekommt jeweils 5 rote, blaue und grüne Punkte (Chips).

Rot bedeutet: In der Freizeitgruppe gefällt es mir heute:

Blau bedeutet: Das Verhalten der Freizeitleitung gefällt mir heute.

Grün bedeutet: Die einzelnen Programmpunkte gefallen mir heute.

Die Punkte (Chips) werden nun von den Teilnehmern in verschiedene Gläser gelegt. Es gibt ein Glas positiv /teils – teils /und negativ. Jeder Teilnehmer kann soviel Punkte verteilen, wie es besitzt. Anschließend kann über die Verteilung gesprochen werden. Die Punkte werden festgehalten und auf der Wandzeitung veröffentlicht.

Meinungen und Entscheidungen immer für alle sichtbar machen

Betreuungsteam

Hier einige kurz gefasste Regeln für sozialpädagogisches Handeln in der Freizeitgruppe und im Team

Erwartet einen interessanten und spannenden Urlaub

Lasst die anderen nicht auf euch warten.

Ermöglicht Kontakte der anderen und untereinander.

Sprecht alle direkt an.

Vermeidet aber zu vertraulich und aufdringlich zu werden.

Drückt euch klar, verständlich und deutlich aus (besonders auch nonverbal).

Falls ihr keine Antwort wisst, vermittelt an andere.

Achtet darauf, dass die anderen Gelegenheit zum Rückzug haben.

Mach auf eure Rolle als BetreuerInnen sichtbar und hörbar aufmerksam.

Gib Sicherheit, gib Antworten statt Fragen zu stell

Sind Regeln Normen und Grenzen wichtig?

Immer, wenn wir Regeln und Normen für TeilnehmerInnen aufstellen und dann auch durchsetzen müssen sollten wir einiges bedenken:

  • Wir machen ständig Fehler, wir irren uns, wir sind zu impulsiv oder zu kontrolliert, wir über und unterschätzen die Gäste, wir werden den Gästen nicht gerecht, wir begeben uns in pädagogische Sackgassen.

  • Aus Sackgassen kommt man nicht mit dem Kopf durch die Wand oder durch Schönfärberei heraus. Sondern „zurück gehen“ und wieder neu beginnen (kurzfristig: durchatmen, nachdenken und wieder von vorn, langfristig: reflektieren, mit anderen sich ehrlich austauschen und wieder von vorn).

  •  Der unfehlbare Qualitätsfreizeitleiter mit gehobenem Niveau, ist eine lächerliche Illusion.

  • Der „Rahmen“ die Regeln und Normen dienen oft zu unserem Schutz oder guten Gewissen. Aber manchmal bewahren Grenzen und Regeln unsere TeilnehmerInnen vor Schaden.

  • Durch Kommunikation lernt die Gruppe viel dazu. Die TeilnehmerInnen verstehen und vertrauen aber oft unseren Worten nicht so sehr, eher den Taten.

  • Die TeilnehmerInnen setzen sich mit der Welt eher handelnd auseinander, sie lernen durchs Tun, nicht unbedingt durchs Hören.

  • Begegnen wir den TeilnehmerInnen, die ja manchmal etwas aus dem üblichen Rahmen fallen, die die Normen nicht beachten, die grenzenlos sind, nicht mit umfassender schneller Hilfe, nicht mit vorgefertigten Lösungen. Unsere Gäste  brauchen Geduld. Geduld, die wir uns oft als Freizeitleitungen gar nicht leisten können, da sind dann unsere Grenzen.

Mit unseren Gästen sprechen

Wenn wir mit den TeilnehmerInnen sprechen um „freizeitpädagogisch“ etwas zu erreichen, also mit unseren Worten lenken wollen, dann bitte nicht:

Schimpfen, beschuldigen, beraten, aufklären, interpretieren, predigen, ablenken, zerstreuen, kritisieren, beschwichtigen, bewerten, verhören und rhetorische Fragen stellen.

Eine solche moralisierende Sprache hilft oft nicht weiter, führt nicht zum gewünschten Erfolg. Dies gilt besonders bei den TeilnehmerInnen mit denen wir ein Problem haben.

Traue der Gruppe mehr zu, dass sie ihre Probleme während der Freizeit oft  selber lösen können. Manche Probleme existieren häufig nur für den Augenblick. Du machst dir noch Gedanken und suchst nach Lösungen, für die Gruppe ist schon anderes viel wichtiger geworden.

Kaum ein Mensch (auch unsere Gruppenmitglieder machen da keine Ausnahme) ist fähig über alles zu sprechen, Wenn wir aktiv zuhören, wenn wir Zeit haben ist unsere  sinnvolle Aufgabe als Freizeitleitung schon gut gelungen.

Keine Freizeitleitung kann alle Probleme auffangen oder lösen. Nicht immer bist du die richtige Person für den speziellen Teilnehmer, es gibt auch noch KollegInnen.

Je weniger die Sprache ausgefeilt beherrscht wird, um so wichtiger werden nonverbale Äußerungen.

Kurse für Spielleitungen Reiseleitungen FreizeitbetreuerInnen:

Spielwerkstatt Rhinozeros – Wolfgang Bort   Essen
http://www.kulturorte.de/

www.kultur-kinder.de

Email: wolfgang.bort@web.de

Rhinozeros im Unperfekthaus
Friedrich Ebertstr.18-20

45127 Essen Mitte

Viele Aktivitäten  der Spielwerkstatt   Rhinozeros sind filmisch dokumentiert

http://www.youtube.com/user/rhinozeros2010?ob=0&feature=results_main

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Über Wolfgang Bort

Mitarbeiter der Spielwerkstatt Rhinozeros betreibt im Essener Unperfekthaus eine Kinder Kultur Werkstatt
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