Kulturpädagogik

Spielplatz – kinderfreundlich

 

Die Ausgangslage

 

Spiel ist ein Kulturereignis, gemeint ist Alltagskultur. „Etwas Kunstvolles, das uns den Tag verschönt“ und dazu beiträgt, ein „sinnvolles Leben“ zu führen. Kinder neigen zur spielerischen, oft anders geordneten, kreativen, spontanen, unperfekten Kulturaktivität. In allen ihren Erlebnisfeldern (auch vor der Kasse im Supermarkt) spielen Kinder besonders gerne. Erwachsene halten Spiel bei den jüngeren Menschen für wichtig, leider nicht immer für angemessen. Kaum jemand würde Kindern Spiel grundsätzlich verbieten wollen. Jeder ist von der, zumindest teilweisen Nützlichkeit dieser Aktivitäten für die Kinder überzeugt. Es werden Schonräume, Spielplätze für die Kinder geschaffen. Doch damit beginnen auch schon die Schwierigkeiten. Die Grenzen der Erwachsenen engen ein. Die gefährliche, die erwachsengerechte Umwelt wird so abgesichert, dass sie für die Kinder wieder künstlich angeregt werden muss. Wo es nichts mehr zu entdecken gibt, wo alles vorgedacht und vorgefertigt ist, wird Spielerisches nur sehr begrenzt möglich sein. Bei zunehmender…

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Über Wolfgang Bort

Mitarbeiter der Spielwerkstatt Rhinozeros betreibt im Essener Unperfekthaus eine Kinder Kultur Werkstatt
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