Kinder als Forscher und Entdecker der vier Elemente

Über das Spielen

Spiel ist ein Kulturereignis, ähnlich wie Musik, Tanz, Spei-sen oder Bildende Kunst. Wir verstehen Spiel hier als All-tagskultur. Etwas Kunstvolles, das uns den Tag verschönt.

Menschen, besonders Kinder neigen zur spielerischen Aktivität. In allen ihren Erlebnisfeldern spielen Menschen. Besonders die Erwachsenen halten diese Handlungsweise bei den jüngeren Menschen für angemessen und wichtig. Kaum jemand würde Kindern das Spielen grundsätzlich verbieten wollen. Jeder ist von der, zumindest teilweisen Nützlichkeit des Spiels für die Kinder überzeugt.

Es werden Schonräume (Spielwiesen) für das Spiel geschaffen: Kindergärten Spielplätze, Pausenhöfe Spielekken Kinderhorte, Spielstunden in der Schule, Spielliotheken, Freizeitparks, Fußball-Stadien, Internet, usw.

Doch damit beginnen auch schon die Schwierigkeiten. Die Grenzen der Erwachsenen engen ein. Die gefährliche Umwelt wird so abgesichert, dass sie für die Kinder wieder künstlich angeregt werden muss. Wo es nichts mehr zu entdecken gibt, wo alles vorgedacht und vorgefertigt ist, wird Spielen nur sehr begrenzt möglich sein.

Erwachsene haben vielerlei Interessen am Kinderspiel, z.b.: Spielende Kinder stören seltener die eigenen Aktivitäten, die angeregte Auseinander-
setzung.lenkt das Interesse an viele Erfahrungen, welche die Unabhängigkeit der Kinder erhöhen damit verbunden erweitern sich Fähigkeiten Kenntnisse der Kinder. Kinder regulieren ihre Spannungs- und Entspannungs-zustände, selbst. Meistens haben Kinder beim und nach dem Spiel positive Gefühls-stimmungen. Zufriedenheit bringt keine zusätzlichen Konflikte. Viele Spiele regulieren die körperliche Aktivität der TeilmehmerInnen. Grenzen und Strukturen der Schonräume werden nicht andauernd zerstört. Kinder können kompliziertere Bewegungsabläufe üben. Trainiert und müde fallen die, lieben Kleinen abends ins Bett, die Wohnung ist heilgeblieben.

Bei besonders geschickter Gestaltung von Spielregeln, Spielmitteln und Schonräumen, gelingt es manchmal, dass Kinder die Verhaltensweisen häufiger zeigen, die Erwachsene für sinnvoll und notwendig erachten. Die Kinder haben etwas gelernt

Doch auch für Kinder, ist das Spiel wohl etwas sehr Bedeut-sames sonst wären spielerische Aktivitäten wohl nicht so häufig. Es liegt die Vermutung nahe, dass diese enorme Beliebtheit und damit Häufigkeit des Spielens daran liegt; dass Kinder sich nach selbstgesetzten und selbstveränderbaren Regeln verhalten können: Kinder erleben sich als mächtig. Damit verbunden ist das Erlebnis der freien Wahl der Spielzeit, der Spielgegenstände, der Spielpartner, dass Kinder selbständig, Gefühle anregen und beruhigen können, dass Kinder selbstgesetzte oder akzeptierte Handlungsentwürfe, wie geplant beherrschen können. Kinder aber auch die Erwachsenen erleben mit Vergnügen ihre Vollkommenheit. Wir genießen durch die „Als ob“, Situation des Spiels, innere Grenzenlosigkeit. So wird der Schonraum oft zur Welt wo vieles möglich ist.
Was haben Sie für eine Meinung über Spiel: wolfgang.bort@web.de

Kulturpädagogik

Spiele und Experimente zum Thema -Feuer, Wasser, Erde und Luft-Veranstaltungen für Kinder – Fortbildungen für pädagogisch. Interessierte Mitmenschen.

Ausgngslage:

Im Spannungsfeld zwischen natürlichen und künstlich geschaffenen Umwelten reduzieren sich immer mehr bei Kindern und Heranwachsenden die ’natürlichen‘ und damit elementaren Erfahrungen. Das Leben und Aufwachsen in der Stadt vermittelt den Kindern eine Fülle von Ergebniszusammenhängen, Erkenntnissen und Lernsituationen, die sonst nur schwer in dieser Konzentration und Dichte verfügbar wären, und die im Hinblick auf das spätere Erwachsenwerden wichtig und sinnvoll sind.

Das Thema Natur, Umgang mit Natur und natürlichen Ressourcen in der pädagogischen Praxis einen hohen Stellenwert haben. Wir  beobachten bei Kindern ein verstärktes Interesse an Inhalten. Jedes Kind lernt zwar bereits in der Grundschule wie der Wasserkreislauf theoretisch funktioniert, was Pflanzen brauchen, um zu wachsen und zu gedeihen oder warum die Schatten am Abend länger sind als am Morgen, doch ausgehend von unserem Ansatz der außerschulischen offenen Kinderarbeit…

Ursprünglichen Post anzeigen 193 weitere Wörter

Advertisements

Über Wolfgang Bort

Mitarbeiter der Spielwerkstatt Rhinozeros betreibt im Essener Unperfekthaus eine Kinder Kultur Werkstatt
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.