Indianer – Tag-des-Kindes

 

Auszüge aus einer Arbeitshilfe zu einer Großveranstaltung der Falken in Gelsenkirchen. 1. Spielidee: Start: Namengebung: Vier „weise Frauen/Männer“ geben allen teil- nehmenden Kindern einen Namen (Es wird auf eine runde Papp- scheibe ein eigener Name gestaltet und mit einem Leder-bändchen versehen.) So ausgerüstet, besuchen die Kinder verschiedenste Stationen, dort werden Aufgaben gelöst. Für jede gelöste Aufgabe gibt es eine bestimmte Holzperle oder Feder, die an das Lederband angebracht werden kann. Die Aufgaben strukturieren sich nach dem Oberthema Indianer (Nordamerika). Ende, Abschluss der Spielidee: symbolisches Dorf In der Mitte des Platzes werden vier Tipis errichtet. Sie bestehen aus zusammengefügten Dreiecken (Dachlatten) die stoffbespannten Teile werden liegend bemalt und dann zusammengefügt. Kinder, die eine bestimmte Anzahl von Aufgaben gelöst haben, dürfen sich beim Bemalen beteiligen.   2. Ziele und Erwartungen: Die Veranstaltung birgt einige Zielkonflikte in sich. Einerseits sollen die Gäste, besonders die Kinder, ein schönes und anregendes Fest feiern, andererseits wollen die Gelsenkirchener Falken in der Öffentlichkeit ihre Arbeit vorstellen und die eigenen Ortsverbände „mobilisieren“. Dazu kommt eine anspruchsvolle Themensetzung Die Bedürfnisse der Besucherwerden sehr unterschiedlich sein, wir sollten uns darauf einstellen. Die Kindererwartungen: Besonders Kinder neigen zur handelnden Auseinandersetzung mit ihrer Umwelt. Sie wollen nicht nur „Sitzen und Schauen“ oder „staunend Zuhören“. Ihre Wahrnehmung ist breiter gefächert, ihre Ausdrucksformen unmittelbar an Bewegung gekoppelt. Vor dem „Begreifen“ das „Greifen“. Solche Erfahrungen sind in Städten oft nur noch künstlich inszenierbar. Der gewählte Veranstaltungsort (Revierpark) ist da gut gewählt. Die Kinder sind in vertrauter Umgebung und in kleinen Gruppen durchaus zu kommunikativem und kreativem Handeln und zur Zusammenarbeit fähig. Je größer die Gruppen, desto größer wird die Gefahr der Einbahnstraße. Der Veranstaltungsort hat hier seine Schwächen, er ist groß weitläufig und unstrukturiert. Die Kinder werden wichtigen und guten Ideen und Erlebnissen, mit „Guten, Schönen, und Wahren über Indianer“ gefüllt. Kinder (besonders die jüngeren) können sich nicht lange konzentrieren, sie brauchen Pausen, Auszeiten, Rückzugsorte und Hilfen zur neuen Orientierung Die Elternerwartungen: Besuchen Eltern mit Kindern größere Veranstaltungen, ist der familiäre Gefühlshaushalt oft mit Stress besetzt. Neben der eigenen Unsicherheit sich in Großgruppen zu verhalten, kommt die Sorge um das Wohlergehen des Nachwuchses hinzu. Die Schwierigkeiten der Eltern: Sie erleben sich wie auf dem Präsentierteller. Ihre ideale Familienstruktur steht auf dem Prüfstand. Sie begeben sich mit ihrer Familie nicht in einen anonymen Freizeitpark, sondern in eine besondere Veranstaltung der Falken mit vielen Fachleuten und gehobenem Anspruch. Jeder wird sich an diesem Tag mehrmals daneben benehmen, wenige wollen sich das leisten. Die familiären Erziehungsideale und die Annahmen darüber, wie man sich bei einem Tag des Kindes der Falken verhalten sollte, müssen in Einklang gebracht werden. Dies wird viele Familien belasten. Manche Eltern werden das Problem mit Zurückhaltung zu lösen versuchen, andere werden das Höchst-mögliche für ihr Familienimage herausholen wollen. Ein Teil der Familien wird diesen Druck nicht aushalten und erst gar nicht zur Veranstaltung kommen, später erscheinen oder früher gehen. Manche werden wiederum ungeniert sein, weil sie zufällig vorbeigekommen sind. Die ungewohnte bunte und unübersichtliche Umgebung und die Viel-zahl der anderen Gäste wird viele Kinder verunsichern, sie werden mehr als üblich klammern. Die Nähe und die Distanz zum eigenen Kind wird als problematisch erlebt. Um ein großes Wohlbefinden für sich und den Nachwuchs zu organisieren, brauchen die Eltern ständig und überall gut strukturierte Überblicksinformationen als Entscheidungshilfen: Wo gibt es wann was wie lange?. Es kann angenommen werden, dass die Veranstaltung für Eltern nicht nur ein Vergnügen wird Die Mitarbeiter: Die Mitarbeiter sind überwiegend ehren- und hauptamtliche MitarbeiterInnen der Falken. Nicht jede Mitarbeiterin möchte dieses Fest als reine „Arbeitszeit“ (tätig im Sinne der offiziellen Zielsetzung) ansehen Die MitarbeiterInnen brauchen beim Tag des Kindes auch Pausen, sind sie bei der Aufgabenstellung und Arbeitsverteilung nicht mit eingeplant, wird diese Pause trotzdem stattfinden. Es ist also bei dieser sehr öffentlichen Veranstaltung sehr wichtig, die Aufgaben eindeutig zu verteilen und die einzelnen MitarbeiterInnen nicht zu überfordern. Ein Fest für MitarbeiterInnen der Falken wird dieser Tag jedoch nicht werden, es heißt ja auch „Tag des Kindes“. Einige werden diese Veranstaltung als Pflichtübung ansehen andere als Gelegenheit sich zu präsentieren. Die üblichen Veranstaltungen in den Falken Gruppen und Einrichtungen werden durch diesen Tag nicht ersetzt, diese werden weiterhin erwartet. Der Erfolg der Veranstaltung wird besonders davon abhängig sein, wie die MitarbeiterInnen motiviert sind. Nur wenige sind pädagogisches oder animatives (belebendes) Handeln in der Öffentlichkeit (Vor aller Augen) gewöhnt. Das Thema und die Art des Festes fordert aber gerade dies von den Mitarbeitern. Beispiele: • Mit Kinder zusammen ein Tipi bauen, nicht vorher eine Zeltstadt errichten. • Mit Kindern kleine Fladenbrote backen, nicht Schweinewürste grillen. • Mit Kindern einen Indianertanz tanzen, dies vor den Augen aller Freunde und Bekannten und einer Masse von eher zurückhaltenden Mitmenschen. Es sind an diesem Tag eher die mutigen, kreativen, kommunikativen Verhaltensweisen wichtig. 3. Programmvorschläge: Es gibt drei verschiedene Formen der Aktivitäten die in der Vorbereitung oder in der Durchführung auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gäste eingehen: • Permanentangebote (Ausstellungen, Webhäuschen, usw.) Hier können die Gäste die gesamte Zeit etwas erleben, oft bestimmen sie die Verweildauer beim Angebot selbst. Häufig sind es Geräte oder Informationszusammenstellungen, die im Vorfeld schon komplett erstellt werden können, manche der Angebote brauchen eine Betreuung, andere wirken durch sich selbst ohne Anleitung. Der Arbeitsaufwand liegt oft in der Vorbereitung. Bei der Platzierung der Angebote sollte man sich etwas abstimmen. Kurze Aktionen (Schminken, Gestalten, Tanzen usw.): die Gäste lassen sich auf eine kurzfristige Mitmachaktivität ein (ca. 5 bis 15 Minuten. Diese Aktivitäten sind sehr personalintensiv, können aber zum größten Teil aus den eigenen Reihen der Falken erbracht werden. Dabei ist zu bedenken, dass sich die MitarbeiterInnen die Arbeitszeit teilen. • Längere Aktivitäten (Kindertheater, Bewegungsspielaktionen, Geschichtenzelt usw.) hier kann man etwa 2o bis 4o Minuten teilnehmen. Diese Veranstaltungsform ist auch für etwas größere Gruppen gedacht, MitarbeiterInnen von außen sind hier häufiger zu finden. Der Programmablauf: In der ersten Stunde wird der größte Teil der Gäste ankommen. Die große Anzahl der Besucher, der und vielgestaltige Raum, viele verschiedene und unbekannte Personen, die relativ kurze Zeit machen es notwendig, aufwendige, gut strukturierte Orientierungshilfen anzubieten. Es sollen Wartezeiten, Desorientierung, Fehlentscheidungen, unnötige Wege, vermieden werden, damit alle wohl gestimmt am Programm teilhaben können. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Orientierungshilfen: Vorbereitete Materialien, die vorher aufgebaut oder ausgelegt werden (Informationsblätter, Wandzeitungen, Plakate, Denkmale, Fahnen, Infostände, Hinweisschilder usw.). Permanentangebote: Personen, die in dieser Zeit besonders aktiv sind und mit Überblick, Geschick und Sachverstand den Gästen den Einstieg erleichtern (Begrüßungsgruppe). Kurze Aktionen: Die folgenden Zeilen dienen dazu, viele Möglichkeiten der Orientierungshilfe kurz und knapp darzustellen. Viele der Vorschläge sind notwendig, weil sonst die Besucher den Überblick verlieren und dies trüge nicht zum Wohlbefinden der Gäste bei. Begrüßungsgruppe: 6 -10 Personen sollten, eindeutig erkennbar verteilt im gesamten Gelände , die Gäste begrüßen und ihnen persönliche Orientierungshilfen geben. Auch nach einer Stunde wird der Bedarf nach Orientierung noch sehr groß sein, besonders die Fragen nach Programmpunkten (Zeit und Raum) und nach Serviceangeboten werden häufig gestellt. Es ist sehr sinnvoll, hier Personen aus den eigenen Reihen zu finden. Sie sollten gut vorbereitet und mit kommunikativen Fähigkeiten ausgestattet sein. Verhaltensregeln für diese wichtige Mitarbeitergruppe: Erwartet eine interessante und spannende Veranstaltung. • Lasst die Gäste nicht warten. • Ermöglicht kurze Kontakte der Gäste untereinander. • Sprecht die Gäste direkt an. • Vermeidet Sie aber zu vertraulich und aufdringlich zu werden. • Drücke dich klar und deutlich aus. • Falls du keine Antwort weißt, vermittle an andere. • Achtet darauf, dass die Gäste Gelegenheit zum Rückzug haben. • Mach auf deiner Rolle sichtbar und hörbar aufmerksam. • Gib Sicherheit, gib Antworten statt Fragen zu stellen • Neben den mobilen Begrüßungspersonen sollte es Infostände geben, die weithin sichtbar zeigen: „Hier hilft uns jemand weiter“. Empfehlenswert wären zwei kleine Infostände für Gäste und ein zentralen Infostand für Gäste, MitarbeiterInnen und Presse. Der „Zentrale Infostand“ hat folgende Inhalte: Handzettel mit Tagesprogramm und Platzskizze, Werbe und Infomaterial der Falken, Listen mit Namen und Einsatzorten der MitarbeiterInnen, von Lieferanten, Auf und Abbauplänen, Verpflegungsmarken für MitarbeiterInnen und VIP, Notfall-Telefonnummern, Handy, Erste Hilfe Kasten, Eine Kiste Trinkwasser, 2 volle Kanister Wasser, Abfallbeutel, Absperrband, Zwei Bänke und einen Liegestuhl, Notizblöcke und Stifte, ein großes Glas mit Kleinigkeiten zum Trost, kleine Präsente für hilfreiche Personen, Mikro und Lautsprecher, Fahrplan ÖNV, Pläne vom Revierpark, Telefonbuch, Pressemappen, Der zentrale Infostand hat weiterhin die folgenden Funktionen: Zentrales kleines Einsatzbüro, Taschen “ Garderobe“, Fundbüro, Erste Hilfe Station, abschließbarer Schrank für Wertsachen, Wickeltisch, Kinderwagen Parkplätze, Kinderfahrzeug Parkplatz Platzgestaltung: Weit sichtbar sollte es eine auffällige Information (Bild und Schrift) geben. Diese Information sollte professionell gestaltet werden und Fernwirkung haben. Von weitem sichtbar wird deutlich: Die Falken feiern den Tag des Kindes. „Hier sind wir willkommen“, das Falken Logo und andere Werbeaussagen zur Veranstaltung. Zentrale Informationswand: Wenn die Gäste den Veranstaltungsplatz betreten, sollte ihr Blick auf eine deutlich gestaltete Informationswand fallen. Dieser Bild- und Textträger ist als zentraler Wegweiser gedacht. Dort ist das Veranstaltungsprogramm in einer Zeit-Raumstruktur übersichtlich erkennbar angebracht. Es ist darauf zu achten, dass diese Programmankündigung Fernwirkung hat, Schrift sollte sehr häufig durch Piktogramme ersetzt/ergänzt werden. Farbleitsysteme helfen zusätzlich. Die Informationen des zentralen Wegweisers gibt es nochmals als Handzettel für die Gäste, er kann auch mit zusätzlichen Informationen ergänzt werden. Das Gelände, die vielen Besucher machen es notwendig, überall Wegweiser aufzustellen, zusätzlich sollte vor dem Spiel und Aktionsorten angekündigt werden, was in ihnen an Programmen angeboten wird. Dies gilt auch für Serviceangebote. Denkmale: Neben den eindeutigen Wegweisern, Wandzeitungen, Plakatinformationen sind “ Denkmale“ eine Möglichkeit zum Nachdenken, Staunen und Spielen anzuregen. Diese gestalteten Gedanken setzen Akzente. Sie zeigen, womit die Kinder in den Falkengruppen beschäftigen, was ihnen dort begegnet, womit sie sich auseinandersetzen. Neben der Aufgabe der Information haben die Denkmale auch die Aufgabe, kreative Pausen zu begleiten oder Wartezeiten zu überbrücken. Diese „Denkmale“ können überall stehen. Es handelt sich um Kunst von Kindern (vorher erstellte Gemeinschaftsarbeiten der Kinder oder der Gruppen) aus den Einrichtungen der Falken und um Gegenstände, die eine besondere Ausstrahlung haben (z.b. alte Gegenstände aus den Einrichtungen, Originalgegenstände aus Nordamerika Kunst über Indianer usw.) Ein Fest lebt von einem angenehmen Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Bewegung und Ruhe. Nicht nur durch inszenierte Ereignisse, sondern durch kleine Ruhezonen, Orte des Verweilen, des Rückzugs sollte es Möglichkeiten zur Entspannung geben. Dort kann man als Gast oder Mitarbeiter kurzfristig abschalten, etwas besprechen, ein Kind trösten oder stillen, sich auf die nächste Aktivität vorbereiten, Erinnerungen austauschen, einen Streit schlichten, kurz einmal abschalten, anderen zuschauen und vieles mehr. Solche Ruhezonen sollten es auf dem gesamten Gelände verteilt geben. Sie sollten nicht sehr groß sein (für ca. 10 Personen). Dort wo so viele Kinder als Gäste erwartet werden sollte grundsätzlich nicht geraucht werden. Da es aber Mitmenschen gibt, die Raucher sind, sollten einige Raucherecken eingerichtet werden. Der Bedarf an Orientierungshilfen wird in der ersten Zeit besonders hoch sein, nach ca. einer Stunde kann die Anzahl der MitarbeiterInnen deutlich verringert werden (von ca. 10 auf 3). Neben der geistigen Begleitung in und durch das Festprogramm sollte auch an das körperliche Wohlbefinden gedacht werden. Es sind einige Punkte vorzustellen/anzuregen die das Leben der Gäste etwas angenehmer machen: Kinderwagenparkplätze eine Reihe von jüngeren Geschwisterkindern werden mitkommen, die mitgebrachten Kinderwagen sollten ihren eigenen Parkplatz am Informationsstand haben. Dies gilt auch für andere Fahrzeuge! Sie werden das Programm stören. Besonders die sehr kleinen Gäste müssen gelegentlich gewickelt werden, hierzu sollten ausreichend Wickelplätze angeboten. Wer mit Kindern unterwegs ist, nimmt häufig Kleinigkeiten mit (Bananen, Trinkpäckchen, Kekse usw. Ausreichend Abfallbehälter erleichtern das Leben einer Familie besonders. Essen und Trinken sollte in kindgerechte Portionen angeboten werden, es empfiehlt sich mehrere Verpflegungsstationen einzurichten um Gedränge und lange Wartezeiten zu vermeiden. Die angebotene Verpflegung sollte nicht zu weit vom Thema abweichen. Die Kinder sind oft satt: Obst, Brot und Wasser würde völlig ausreichen. Besser wäre es Nahrungsmittel der Indianer mit den Kindern selbst herzustellen. Ich empfehle auch einige mobile Verpflegungsstationen mit Getränken und Obst. Information/Auseinandersetzung: Wunschbaum. Es sollte Möglichkeiten geben, eigene Meinungen zu äußern. Die Möglichkeit sich namentlich zu äußern, motiviert andere, dies ebenfalls zu tun. Es werden echte oder stilisierte Bäume aufgestellt. Dort können passende beschriebene oder bemalte „Früchte“ aus Pappe aufgehängt werden. Ein Tisch mit vorgefertigten Material und dicken bunten Holzstiften steht in der Nähe. Eine Person steht als Hilfe bereit. Steckbriefe: Auf großen Plakatflächen stellen sich verschiedene Indianerstämme mit wenig Wort und viel Bild vor. Steckbriefe sind ein Permanentangebot und können auch dort von interessierten Kindern selbst hergestellt werden (kleines Aktionsangebot). Durch einige gestaltete Steckbriefe und vorgegebener Strukturierung des Plakates geht das mit Anleitung und guten Büchern über Indianer. Es ist allerdings eine Aufgabe für Kinder mit Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer. Ein bis zwei MitarbeiterInnen sollten mit Rat und Tat zur Seite stehen. Steckbriefe wirken besonders gut, wenn es mehrere zum Vergleich gibt. Es müssten also einige zu Hause schon vorbereitet werden. Beleuchtete Landkarte. Auf einen größeren stehenden Holzbrett ist eine Landkarte von Nordamerika aufgeklebt. An allen, Orten an denen sich die Lebensräume der Indianerstämme befanden, sind kleine Lämpchen installiert. Vor der Landkarte ist eine Schaltleiste angebracht, auf Knopfdruck können verschiedene Informationen abgefragt werden, die Lämpchen leuchten dann jeweils auf. Für Falken, die Modelleisenbahner sind, ist dies eine anregende Aufgabe. Achtung! Die Beleuchtung mit Batterie konstruieren. Totem. Indianer kennzeichneten oder gestalteten Dinge die4 auf sie eine magische Wirkung hatten Diese sehr anschauliche und plakative oft geheimnisvolle Darstellung würde man heute in der Werbung als Logo oder Markenzeichen nennen Manchmal beschreiben Totems sehr eindrucksvoll das Wesentliche oder die Wünsche von einzelnen oder Gruppen. An einer Stellage, hängen schon einige Totems als Anregung und zur Motivation. An einigen Tischen(4-6) können die Gäste eigene Totems erstellen. Plakatkarton, Pappröhren, Federn, kostenloses Bastel- und Naturmaterial stehen zur Verfügung, dazu noch Grafikmaterial Buntpapier, Scheren, Stifte, Lineare, Klebe, Pinsel Farben, Wolle usw.. Diese kleine Gestaltungswerkstatt ist ein betreutes Permanentangebot für 1 MitarbeiterInnen. Die erstellten Totems werden mit Namenskarten versehen und in die „Totemhöhle “ gehangen. Gute Ratschläge: Dieses Angebot richtet sich auch an die Erwachsenen und sollte ruhig heiter, ein wenig ironisch aufgefasst werden. Auf einer großen Pinnwand werden Probleme, Fragen, Hilferufe deutlich und knapp formuliert. Auf kleinen Kärtchen können dazu Antworten formuliert und angeheftet werden. „Großer Manitu gib deinen Rat“ Beispiele: Die Kinder wollen den ganzen Tag Indianerfilme sehen, was tun? • Die Eltern möchten die Kinder immer die Kriegsbemalungen abschminken, was tun? • Kevin will unbedingt mit seinem neuen Inliner Indianer spielen, was tun? Ziel ist es, dass die so dargestellten Probleme von Kindern und Erwachsenen eine Meinung und einen Standpunkt abverlangen. Ein permanentes Aktionsangebot für 2 MitarbeiterInnen. Prioritätenpünktchen: Zu einer Fragestellung werden Aussagen formuliert. Diese und die Spielregeln hängen deutlich sichtbar an einer Stellwand. Jeder Gast bekommt bis zu drei grüne und drei rote kleine Klebepunkte. Damit wählt er Aussagen aus und markiert sie. o Hier ein Beispiel: Was ist nach Deiner Meinung nach bei den Indianern für dich interessant und wichtig? • Die fröhliche Atmosphäre in der die Indianer leben • Die Jagd und das Leben in der Natur • Das alle an einem Strang ziehen und eine starke Gemeinschaft bilden • Die ungewöhnliche Kleidung • Musik und Tanz der Indianer. • Wie sie mit ihren Kindern umgehen. Dies ist eine permanente Aktion für MitarbeiterInnen.

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Über Wolfgang Bort

Mitarbeiter der Spielwerkstatt Rhinozeros betreibt im Essener Unperfekthaus eine Kinder Kultur Werkstatt
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